Shrub, was ist das? Teil 1

Es ist einige Zeit her,
da habe ich euch auf Facebook von einem Ausflug berichtet.
Ich hatte euch nur soviel verraten das es ein Produkttest
der besonderen Art wird und ich euch weiteres berichten werde.
Bisher habe ich das noch nicht getan.
Heute möchte ich euch in einer ersten Vorstellung
das Produkt, beziehungsweise die Marke vorstellen.
Demnächst wird dann noch ein zweiter Teil erscheinen.
In diesem werde ich euch einige Produkte/Sorten näher vorstellen.

Schuster’s Spezialitäten

Shrub

 
 
Shrub, was ist das.
Das möchte ich euch heute genauer erläutern.
Im Titelbild konntet ihr ja schon einen kleinen Einblick
 nehmen in das was jetzt kommt.
 
Shrub (gesprochen Schrabb) war im 14. Jahrhundert in England
und Amerika ein äußert beliebtes Getränk.
Es wurde traditionell von Hausfrauen aus nur drei Zutaten hergestellt:
Früchte, Essig und Zucker
 
Durch das aufkommen industriell hergestellter Erfrischungsgetränke
geriet dieses Rezept in Vergessenheit.
Schuster’s Spezialitäten hat dieses Rezept wiederbelebt und stellt
den Fruchtsirup auf Essigbasis als einziger Hersteller in Deutschland her.
 
Ein Shrub Sirup von Schuster’s Spezialitäten besteht aus:
Früchte (soweit möglich aus eigener Herstellung)
Apfel-Essig (naturtrüb und in Bio-Qualität)
Zucker
 
Shrub war mir noch im letzten Jahr unbekannt.
Ich bin jemand der sehr neugierig ist und so streife ich gerne durch Supermärkte
und Geschäfte und halte Ausschau nach Neuem.
Ob neue Produkte oder noch mir unbekannte Produkte.
Alles was es neu gibt oder ich nicht kenne möchte ich entdecken.
So ist mir auch dieses Produkt in die Augen gefallen.
Wir haben hier in Bamberg relativ viele Rewe Märkte.
Wie ihr sicherlich wisst, bietet Rewe sehr gerne regionale Produkte an,
dafür wird eigentlich in jedem Prospekt geworben.
Bei uns in Bamberg wird dabei auch nicht nur bei Obst und Gemüse darauf
geachtet, sondern in den meisten Rewe Märkten findet man immer mal wieder
Produkte wie Kloßteig, Kekse… und eben auch Shrub die aus der direkten Umgebung kommen.
 
Shrub, das Produkt ist mir gleich ins Auge gefallen.
Die schmalen eleganten und doch schlichten Flaschen mit Sirup
und dann auch noch aus der Region haben mich gleich angesprochen.
Den verschiedenen Sorten lagen ebenfalls noch Prospekte und 
Papiere mit Rezeptideen für die verschiedenen Sorten Sirup bei.
Ein kurzer Blick und ein Prospekt landete in meiner Handtasche für 
nähere Betrachtungen in Ruhe zu Hause.
 
Nachdem ich mir das Prospekt in Ruhe zu Hause betrachtet habe,
habe ich beschlossen das Produkt ist wirklich der Hammer.
Es hört sich absolut toll an und ist innovativ und so etwas gibt es nicht
und war mir vorher völlig unbekannt.
Ich war der Meinung dieses Produkt sollen unbedingt auch andere kennen lernen.
So habe ich der lieben Frau Schuster ein Mail geschrieben und 
einfach mal höflich nachgefragt ob diese mir eventuell Produkte
für eine Vorstellung zur Verfügung stellen würde.
Ich hatte beim abschicken schon etwas Bedenken.
Der Grund dafür ist einfach.
Ich bin selbst zwar nicht selbstständig und war das auch noch niemals,
jedoch kann ich mir vorstellen das es als selbstständiges Unternehmen
auch wenn es super läuft nicht immer einfach ist Produkte gratis zur Verfügung zu stellen.
Da der Hersteller hier bei mir in der Region ist und wie es mir schien der 
Betrieb sicherlich auch nicht riesig sein wird habe ich also schon mit einer Absage gerechnet.
Was dann kam hätte ich nicht gedacht und erfreute mich sehr.
 Bevor ich euch erkläre was kam, hier die Antwort die ich per Mail erhalten habe:
 
 Hallo Frau Sack,
schön, dass Sie sich für unsere Produkte interessieren.
Was halten Sie von folgendem Vorschlag:
Sie kommen direkt bei uns vorbei (gut 30 Min. von Bamberg entfernt) und ich mache eine Verkostung und erkläre Ihnen unser Produkt.
Dann nehmen Sie noch einige Sorten mit nach Hause und können dort weitertesten.
Bitte teilen Sie mir mit, ob Ihnen dieser Vorschlag zusagt und, wenn ja, wann es Ihnen passen würde.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Schuster
 
 Ist das genial?
Ein vor Ort und live Produkttest also.
Ich habe mich riesig gefreut und natürlich gleich geantwortet.
Nachdem ein Termin gefunden war fuhr ich gespannt zum vereinbarten 
Termin zum vereinbartem Ort.
Vor Ort wurde ich freundlich begrüßt
und durfte den Arbeitsplatz sehen wo das Shrub hergestellt wird.
Mir wurde alles ins kleinste Detail erklärt und ich durfte mich durch
ein paar Sorten durchprobieren.
Mal pur, mit Wasser, mit Jogurt und auch mal mit Sekt.
Ich durfte während all dem auch Bilder machen,
sodass ich euch jetzt in Bildern erklären kann/darf
wie Shrub hergestellt wird.
 
Um Shrub anzusetzen muss man die Sorte
auswählen die angesetzt werden soll.
Genommen kann so gut wie jedes Obst, Gemüse oder Kräuter,
Ausnahmen gibt es hier aber natürlich trotzdem.
Für Südfrüchte wie z.B. Orange werden diese immer in Bio Qualität gekauft,
anderes Obst kommt im Normalfall immer aus eigenem Anbau
oder vom Anbau der Freunden und Bekannten.
Ein Teil in Shrub ist immer Bio, nämlich der Essig (Apfelessig naturtrüb).
Hat man seine Frucht gewählt:
 
 
Wird diese grob geschnitten sodass das Fleisch offen liegt
und wird mit Essig übergossen bis die Frucht komplett bedeckt ist,
beziehungsweise schon im Essig etwas schwimmt.
Diese “Masse” muss dann erst einmal circa 4-6 Wochen ruhen,
je nachdem was verwendet wurde.
 
Nachdem dann alles schön durchgezogen hat,
wird alles ausgefiltert, gegebenenfalls die Früchte noch extra ausgedrückt,
bis ein halber Sirup entstanden ist.
 Der Sud wird dann mit Zucker aufgekocht damit ein Sirup entsteht:
 
 
Der Sirup wird dann noch möglichst heiß
abgefüllt und etikettiert:
 
 
Und fertig ist auch schon der Sirup und bereit verwendet zu werden:
 
 
Die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich weshalb
es schwer ist jetzt ein Urteil abzugeben,
doch Fakt ist, nimmt man 
z.B. Himbeersirup und probiert diesen pur, dann schmeckt diese im 
ersten Geschmack stark nach Himbeere und im Abgang stark nach Essig
z.B. Zitrone dann schmeckt als erster Geschmack die Zitrone stark und im
Abgang der Essig aber nicht zu streng, dieses Phänomen liegt scheinbar daran das es eine Südfrucht ist.

 

 Als Mischungsverhältnis gilt für den Sirup
1 zu 10
Das bedeutet 
10 Teile Mineralwasser oder Sekt
und ein Teil Sirup deiner Wahl.
 
Die Geschmacksauswahl an Sirup umfasst
circa 30 verschiedene Sorten,
alle extrem unterschiedlich,
alle aber sehr umfassend anwendbar.
 
Den Sirup gibt es jetzt schon seit circa zwei Jahren 
und er wird im Onlineshop HIER und in diversen Märkten hier bei mir
in der Region verkauft.
 
 
Soviel gibt es heute von mir.
Bald folgt ein Bericht indem ich euch einige Sorten Shrub vorstellen
möchte und auch die verschiedenen Möglichkeiten wie ihr
Shrub auch in eurem Essen verwenden könnt.

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1 Kommentar auf "Shrub, was ist das? Teil 1"

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Da bin ich mal gespannt auf die einzelnen Sorten und Deinen Test, ich kann mir das mit dem Apfelessig nicht so wirklich vorstellen, interessant klingt es aber.
LG Antje