Gemüsechips

Was gibt es schöneres als eingekuschelt auf dem Sofa vor dem Fernseher zu hängen und zu knabbern. Also wir mögen das ganz gerne. Was aber wenn der Naschschrank einfach nicht das hergibt was man möchte und es zu spät ist noch einmal los zu gehen und einzukaufen.

Tja, genau so erging es uns vor einigen Tagen. Um halb 10 hatte ich das dringende Bedürfnis etwas zu knabbern. Der Naschschrank gab Gummibärchen, Obstchips, Schokolade und mehr her. irgendwie passte mir persönlich aber nichts davon. Kurzerhand beschloss ich ein paar Chips zu machen.

Ja, ganz genau Chips, diese fettigen Teile die süchtig machen. Unser Variante sollte aber ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe auskommen und nicht nur aus Kartoffeln bestehen.

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Ich habe etwas gestöbert und habe Kartoffeln, Süßkartoffeln und Karotten gefunden. Eine perfekte Mischung, also ging es schon los mit der Vorbereitung. Gemüse waschen, bei Bedarf schälen und hobeln bis der Arm abfällt.

Nach anfänglichen Problemen mit unserem Fett, es war schon zu alt, haben wir einen neuen Topf mit frischen Fett auf den Herd gestellt. Nun ging es wieder ans warten bis das Fett endlich heiß ist.

Als es heiß war, konnte es dann auch schon los gehen und die ersten Möhren durften baden gehen. Nach drei Ladungen Karotten, gingen die Kartoffeln schwimmen. Sie zischten fröhlich vor sich hin und wir warteten lungernd vor dem Topf das Sie endlich fertig sind.

Als letztes kamen die Süßkartoffeln in das Fett. Jede Sorte kam nach dem Fettbad in eine Schüssel welche mit Zewa ausgelegt war. Das Papier saugt das überschüssige Fett aus dem Gemüse. So nimmt man nicht noch mehr Fett als nötig, um zu genießen, zu sich und man erhält auch nicht sofort Fettfinger.

Hier ist unsere Ausbeute und wir müssen sagen, die schmeckte mehr wie nur fantastisch. Hach, hätten wir doch nur mehr gemacht. blöd, das Gemüse immer im Fett so an Volumen verliert.

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Wir haben keine der Gemüsesorten noch einmal extra vor dem frittieren behandelt. Auch haben wir nichts nach dem frittieren an die Chips gemacht. Natur pur, wenn man das Fett man wegrechnet.

Ihr habt auch mal Lust euch Knabberchips selbst zu machen? dann nichts wie los und ab in die Küche. Wer weiß was eure Küche noch so hergibt. Karotten, Pastinaken, Rote Beete, Kartoffeln oder was es sonst noch gibt, eignet sich um leckere Chips zu machen.

Ein großer Vorteil, die Chips kosten euch nicht so viel wie die im Laden und ihr wisst zudem ganz genau was sich in eurer Mischung befindet. Nichts mit E-Stoffen und Co.

Ihr könnt eure Mischungen natürlich, wenn ihr möchtet, verfeinern. Hier eignet sich eigentlich alles was schmeckt. Ob ein Kräutersalz, pures Salz, etwas Pfeffer oder auch ein Dip kann zu den selbstgemachten Chips super schmecken.

Das einzige das ihr tun müsst um an die Chips zu kommen, aufstehen und selber machen. 😉

Wir wünschen euch jetzt viel Spaß beim ausprobieren. Kommentiert doch mal ob es geklappt hat und wie es euch geschmeckt hat. Man braucht nämlich wirklich nicht viel!

Euer Körper wird es euch danken wenn ihr mal auf die Zusatzstoffe verzichtet. 😉

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*lecker 😉 genau das Richtige für mich, denn ich liebe gesunde Snacks – Vielen Dank, einfach super ! VG Katrin

Selbstgemacht schmeckt immer am besten! Schönen Sonntag! LG

Ich kann nicht aufhören zu knabbern! Gesund, lecker und schmeckt nach mehr!

LG, Alex.

Klingt superlecker!

Definitiv besser als Schoki bzw. legt es sich nicht so an GG sieht sehr lecker aus.
Liebe Grüße
Tanja

Das hört sich tatsächlich sehr lecker an! Ich habe die mal ganz ohne Fett im Ofen probiert und es schmeckte ebenfalls sehr gut 😉
Danke für den Tipp!
Liebe Grüße
Tanjushka

Ui, das sieht aber lecker aus 🙂 Ich werde heute Abend wahrscheinlich wieder Kartoffelchips in meiner Heißluftfritteuse zaubern 😀

Liebste Grüße
Andrina

Das ist wirklich eine tolle Idee. Ich muss abends auch immer Naschen und Knabbern.

Diese Idee behalte ich auf jeden Fall mal im Auge und mache sie nach.

Liebe Grüße
Sabine

Wow, das sieht wirklich sehr appetitlich aus. Muss ich auch mal ausprobieren.

Liebste Grüße *Frini*

Einfach mal selber machen, gute Idee!
Liebe Grüße
Sylvia