So individuell wie wir

Jeder Mensch und auch Tier ist individuell. Einiges ist bereits ab der Geburt veranlagt, anderes dagegen entwickelt sich erst. Es ist kein Geheimnis mehr das bereits ab Geburt an Muttermilch das beste für den Nachwuchs ist und dies gilt für alle Säugetieren wie auch wir welche sind.

Wir haben zwei Kindern die beide ganz natürlich zur Welt gekommen sind. Gerade beim ersten Kind macht man sich – so ging es zumindest mir – sehr viele Gedanken darum wie das mit dem stillen genau funktioniert. Klappt alles bereits zu Beginn, erhält man von der Hebamme im Krankenhaus die unterstützende Hilfe die man benötigt oder ist man komplett auf sich alleine gestellt. Das alles waren Fragen mit denen ich mich befasst habe bevor unser Joschua auf die Welt gekommen ist und durch aktuelle neue Babys im Freunde- und Bekanntenkreis und in der Familie die bereits gekommen sind oder noch kommen, habe ich mich mit der Situation von damals noch einmal befasst.

Meine Mutter sprach mir von Anfang an gut zu und erzählte mir wie sehr sie es genoss mich zu stillen und auch viele weitere Frauen mit denen ich gesprochen habe bestätigten dies. Doch was ist, wenn das bei mir nicht so klappt.

Ich habe versucht mir nicht zu viele Gedanken darum zu machen und darauf zu warten was kommen wird, denn es gibt nichts schlimmeres als sich zu viele Gedanken zu machen.

Nach der Geburt von Joschua habe ich diesen nicht gleich auf den Arm bekommen und muss sagen das ich das auch nicht wollte, auch wenn das für viele andere Mütter vielleicht unverständlich sein mag. Nein, ich wollte meinen damals kleinen Schatz nicht in den Händen halten und war froh das er erst einmal gewogen und gemessen wurde während ich darauf wartete an meinem Dammriss genäht zu werden.

Nach etwas Warten habe ich dann aber doch meinen Schatz auf den Arm genommen und gemeinsam unter eher spärlicher Hilfe der Hebamme den Knirps angelegt. Das klappte eigentlich ganz gut und so klappte das Stillen eigentlich ganz gut, jedoch war es für meine Verhältnisse nichts entspannendes, was bei jedem wieder anders sein kann. Ich probierte immer wieder und bemühte mich, jedoch wollte es nicht klappen, sodass ich am Ende mit einem sehr schmerzenden Monsterbusen meinen Frauenarzt aufsuchte der mir die Diagnose Milchstau mitteilte. Ein Schock erst einmal für mich, bemühte ich mich doch vorher meinem Kind auch nur das beste zu geben, doch es sollte wohl nicht sein.

Copyright: Medela
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Nun war die Frage: Bekommt unser Joschua nur noch Pulvernahrung oder pumpe ich ab.

Nachdem für mich ja feststand das ich meinem Kind eigentlich Muttermilch geben möchte, entschloss ich mich erst mal die Möglichkeit des abpumpen zu probieren die ich sowieso machte musste um meinen Milchstau wieder in den Griff zu bekommen. Meine betreuende Hebamme legte mir noch vor dem Termin nahe unbedingt nach einer Medela Pumpe zu fragen denn dies seien die besten.

Über kurz oder lang hatte ich dann auch die Milchpumpe in der Hand und kam nach etwas Übung damit auch gut klar. Durch diese habe ich die Möglichkeit bekommen unseren Joschua Muttermilch zu geben, wenn auch nicht direkt an der Brust. Für mich war das eine super Variante und ich bin froh darum das es solche Möglichkeiten gibt.

Bei einem Krankenhausaufenthalt mit Joschua hatte ich im übrigen dann eine andere Milchpumpe zur Leihgabe und muss sagen das von dieser zu der vorher genutzten Medela wirklich Unterschiede festzustellen waren. Die Medela Milchpumpe war einfach in der Anwendung, ganz schick im Design und in der Lautstärke wirklich super im Gegensatz zu der Pumpe im Krankenhaus. Durch die Pumpe konnte ich unserem Joschua ganze 5 Monate Muttermilch geben und bin froh das mir das durch die Pumpe ermöglicht wurde.

Worauf ich nun hinaus möchte, ist das jeder ganz individuell ist und so klappt das Stillen vielleicht nicht bei jedem, es gibt aber alternativen wie man seinem Kind trotzdem ermöglichen kann Muttermilch zu erhalten.

Das Abpumpen hat aber nicht nur für Mütter bei denen das Stillen nicht klappt Vorteile, sondern auch für Mütter die ab und an einfach mal etwas mehr Freiraum haben möchte. Diese können mit einer Milchpumpe von z.B. Medela Milch abpumpen und erhalten so einfach etwas mehr Freiraum und Luft für sich selbst.

Seit kurzem gibt es von Medela nun einen Film zum Thema Stillen. Darin werden sechs Familien zu Hause besucht und einen Tag lange durch ihr neues Leben in der Stillzeit begleitet. Etwas das der Film schön zeigt ist auch das was ich beschrieben habe und wie die Überschrift heißt: So individuell wie wir.

Jeder Mensch ist anders und so passt nicht jede Methode für jeden. Auch wenn es im ersten Moment vielleicht erst einmal ausweglos scheint, so kann ein kleines Gerät manchmal viel retten, verändern und wieder positiv stimmen.

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Hallo Marie,

ich kann dich gut verstehen, weil nach der Geburt warst du erst einmal erschöpft und brauchtest deine Zeit für dich, um zu Kräfte zu kommen 🙂

LG Katrin