Selbst gepflückt zum Heidelbeertraum

Neben Erdbeeren lieben wir die kleinen blauen Beeren namens Heidel- oder Blaubeeren. Als meine Arbeitskollegin mir dann vor kurzem mitgeteilt hat, ich weiß gar nicht wie wir darauf kamen, das es bei uns in der Nähe ein Feld gibt wo man selbst Heidelbeeren pflücken kann war es um uns geschehen.

Nicht unweit von Bamberg befindet sich bei uns ein Erdbeerfeld wo man selbst Erdbeeren pflücken kann. Dies war uns bereits bekannt, doch wir haben es bisher nie geschafft es mal zu besuchen.

Leider ist die Saison für die Erdbeeren nun schon vorbei und das Feld kann man nicht mehr betreten. Das ist aber kein Problem, denn gleich gegenüber von dem Erdbeerfeld befindet sich ein Heidelbeerfeld welches dazu einläd sich die Eimer voll zu pflücken.

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Heidelbeersträucher wohin das Auge sehen kann prall gefüllt mit den feinsten Beerchen die sich einfach im Stehen von den Sträuchern pflücken lassen um dann in den Mund, ähhhhh Eimer zu wandern.

Wir hatten nicht erwartet das wir so begeistert sind von den Feldern sodass wir sagen können das wir in diesem Jahr bereits dreimal dort waren. Das erste Mal war es nur ein kleiner Sandeimer voll von Joschua, das zweite Mal waren es dann schon circa 2-2,5 kg und das letzte Mal dann circa 4kg da die 2-2,2,5kg in gerade mal einer Woche schon weggemampft waren.

Die Preise sind klasse, denn es kostet dort ein Kilo der süßen Beeren von 2,90-5,90€ was ein Schnäppchen ist gegen den Supermarkt und man weiß was man bekommt indem man sich die Beeren einfach selber pflückt. Noch ein großer Vorteil > was im Bauch landet während des pflückens muss nicht bezahlt werden und von Heidelbeeren bekommt man eher keine Bauchschmerzen, auch wenn man sich davon bis zur Oberkante vollmampft. 😉

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Ohhhhh, diese süße Beeren, was für ein Traum und ein Erlebnis ist es allemal selbst zu pflücken und kann riesigen Spaß machen.

Es gibt auch noch etwas besonderes an dem Feld, denn Kinder sind hier auch willkommen. Joschua selbst pflückt ja total gerne mit was von Vorteil ist das der Eimer schneller voll wird. Wenn er nur nicht immer aus dem Eimer naschen würde sondern die Beeren vom Strauch nehmen würde. 😉

Am Feld selbst gibt es ein Trampolin und eine Rutsche der besonderen Art auf die wir nur zu gerne selbst steigen würden. Leider geht das nicht, ich will mir gar nicht die Blicke der anderen vorstellen wenn wir es doch wagen würden.

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In leere Kisten gesetzt kann die Rutschparty losgehen und Joschua würde wohl den ganzen Tag dort verweilen wenn es nach ihm gehen würde.

Ja so ein Ausflug aufs Heidelbeerfeld ist schon etwas tolles und wenn wir dieses Jahr nicht mehr hin gehen sollten (bis Mitte August ist es noch offen) dann werden wir spätestens nächstes Jahr wieder dort sein und vielleicht ja auch gegenüber auf dem Feld Erdbeeren pflücken.

Wer mehr über das Feld erfahren möchte darf gerne mal auf der Homepage vorbei schauen. Ihr findet dort im übrigen auch den Shrub Sirup welchen wir euch hier schon einmal vorgestellt haben.

Hier aber auf die schnelle mal alle Details ohne viel zu klicken

  • Erdbeerhof Schuster mit Ab in die Heidelbeeren
  • www.erdbeerhof-schuster.de
  • Pödeldorf bei Bamberg, Schammelsdorfer Straße
  • Telefonnummer 09554/8178 und 0173/4173567
  • Von Anfang Juli bis Mitte August
  • Preise von 3,90 bis 5,90€ pro Kilo (je nach Menge)
  • Mittwoch und Freitag 15-19 Uhr
  • Samstag 9-13 Uhr

So, soviel nun zum selber pflücken. Nun müssen, beziehungsweise die Beeren aber auch weiterverarbeitet werden. Bei uns wandern Sie ja gerne direkt in den Mund, ins Müsli, werden zu Eis verarbeitet oder finden eben ihren Platz in einem Kuchen oder in diesem Fall in einer Torte.

Heidelbeertraum

Zutaten:

Knetteig: 125g Weizenmehl (es kann auch anderes Mehl verwendet werden), nach Belieben Kakao oder etwas Schokolade verflüssigt, 1 Messerspitze Backpulver, 40g Zucker, etwas Vanillezucker, 75g Butter oder Margarine

Biskuitteig: 4 Eier (M), 80g Zucker, etwas Vanillezucker, 100g Weizenmehl, 1/2 gestrichener TL Backpulver, 25g Stärke, nach Belieben etwas Kakao oder geschmolzene Schokolade, etwas Zimt

Füllung 1: 250g Heidelbeeren, ein Päckchen Tortenguss

Füllung 2: 800ml Sahne, Vanillezucker, Agartine oder San-appart

Deko: frische Heidelbeeren

Eine normale Sprichform fetten und den Backofen aufheizen (Heißluft 160°C).

Aus den oben genannten Zutaten einen Knetteig herstellen. Diesen nach der Zubereitung in der Springform ausrollen und mehrmals mit der Gabel einstechen. Im Backofen für circa 15 Minuten backen.

Knetteigboden auskühlen lassen, von der Springform lösen und Springform erneut fetten oder mit Backpapier auslegen. Achtung, bitte nicht die Ränder der Springform fetten sonst kann der Bisquitboden nicht steigen sondern rutscht immer wieder ab.

Für den Biskuit die Eier trennen. Außer dem Eiweiß alle restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Das Eiweiß separat steif schlagen und vorsichtig unter den bereits verarbeiteten Teig heben.

DEn Teig in die Springform geben und bei gleicher Temperatur circa 30 Minuten backen. Bitte beachtet das die Backzeit je nach Ofen variieren kann.

Den Biskuitboden erkalten lassen und einmal in der Mitte teilen.

Den Knettteig auf eine Tortenplatte geben und einen Ring darum schließen.

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Tortenguss nach Zubereitung herstellen und die Heidelbeeren zugeben. Die Masse etwas erkalten lassen bis diese höchstens nur noch handwarm ist. Auf den Keksboden gleichmäßig verteilen.

Sahne mit Vanillezucker schlagen und Agartine und San-appart nach Zubereitung zugeben damit die Sahne lange ihre Festigkeit behält. Ihr könnt natürlich auch Gelatine verwenden, wir verzichten aber auf tierisches Standhaltemittel.

Einen Teil Sahne gleichmäßig auf die Heidelbeermasse geben.

Mit einem der beiden Biskuitböden abdecken.

Eine weitere Schicht Sahne auf den Boden geben.

Den letzten Bisquitboden auf die Sahne geben.

Die restliche Sahne auf den Boden geben.

Mit Heidelbeeren großzügig belegen und für einige Stunden durchkühlen lassen.

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Wichtig bei dem Kuchen ist es das eure Heidelbeermasse nicht zu heiß ist wenn ihr Sie auf den Keksboden gebt und das die Torte ordentlich durchgekühlt ist denn sonst kann es euch passieren (man erkennt es oben im Bild etwas) wenn ihr zu ungeduldig seid wie wir das die Heidelbeermasse euch aus den Seiten herausläuft was eine schöne Sauerei gibt. 😉

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Ich hoffe euch gefällt unser kleiner Einblick in unser Heidelbeerfeld in der Nähe und auch unser Rezept. Uns hat es in jedem Fall geschmeckt.

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Leane

Wow das sieht lecker aus werde ich bestimmt gerne einmal nachbacken
Gglg Leane

Gott,der sieht lecker aus!

Liebe Grüße,
Lu

[…] immer Heidelbeerzeit. Aus diesem Grund machen wir uns fast jedes Jahr gemeinsam auf den Weg zum Heidelbeer pflücken. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist vor allem auch lecker. Dieses Jahr kommen die Heidelbeeren […]