Rezept: Nusslebkuchen

Noch eine Woche und dann ist schon Weihnachten. Ganze 16 Türchen sind schon geöffnet, Zeit also das 17. Türchen zu öffnen. Dahinter versteckt sich eine Leckerei, was genau, das verraten wir aber natürlich nicht, das könnt ihr nur mit einem Klick herausfinden.

Plätzchen gehören wie Punsch und Kerzen für uns zur Vorweihnachtszeit. Genauso gehören aber auch Lebkuchen für uns zu Weihnachten. Aus diesem Grund haben wir uns dieses Jahr, nach einem Jahr Pause, in die Küche gestellt um ein paar Lebkuchen zu backen.

Die Auswahl an Rezepten ist groß und wir haben schon einiges ausprobiert. In diesem Jahr haben wir uns letztendlich aber für Nusslebkuchen entschieden. Elisenlebkuchen dürfen sie sich aufgrund der Mehlmenge nicht nennen, das macht aber dem Geschmack nichts.

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Zutaten:

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 100g Orangeat
  • 100g Zitronat
  • 200g brauner Zucker
  • Sonnentor Kuchen- und Keksgewürz (circa 3-4g)
  • 3 Eier in der Größe L
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • circa 6 Esslöffel Wasser/Punsch/Saft
  • eine Prise Salz
  • Oblaten
  • Schokoladenglasur

Zubereitung:

Das Orangeat und das Zitronat fein hacken.

Mandeln, Haselnüsse, Mehl, Orangeat, Zitronat, das Gewürz, das Backpulver, den Zucker und das Salz in eine Rührschüssel geben. Nun als erstes die Eier dazu geben und etwas verrühren/kneten. Nach und nach die Flüssigkeit dazu schütten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Der Teig sollte weder zu schwer, noch zu flüssig, noch zu klebrig werden!

Ist der Teig fertig, kann es an die Lebkuchenherstellung gehen. Wir verwenden hierfür schon seit Jahren eine Lebkuchenmühle aus Holz. Es gibt sie in verschiedenen Größen und ab und an sogar auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen. Mit solch einer Mühle ist die Lebkuchenproduktion leicht und erfordert nicht zu viel Können.

Bei solch einer Mühle wird in die Ausbuchtung einfach der Teig eingestrichen, eine Oblate aufgedrückt, wieder herum gedreht und durch circa zwei Drehungen fällt der Lebkuchen dann auf das Backblech.

So verfährt man bis eben das ganze Blech voll ist, beziehungsweise besser gesagt bis kein Teig mehr da ist. Die kleinen Lebkuchen machen wir besonders gerne mit dem Rest des Teigs, dann wenn der nicht mehr für einen kleinen ausreicht.

Sind die Bleche voll, werden sie im vorgeheizten Backofen bei circa 180°C 10-15 Minuten gebacken. Wenn sie seitlich einen leicht braunen Rand bekommen sind sie fertig und können aus dem Ofen.

Nach dem Abkühlen geht es an das glasieren. Auf die Lebkuchen kann was euch schmeckt. Wir überziehen sie klassisch mit einer Kakaoglasur. Natürlich kann auch eine andere Schokoladenglasur oder auch Zuckerglasur darauf. Auch in Sachen Deko gibt es keine Voraussetzungen. Auf die glasierten Lebkuchen, ihr könnt sie auch ohne Glasur lassen, könnt ihr nun noch Streusel und viele andere Dinge geben.

Dann heißt es erst einmal abwarten, denn die Lebkuchen müssen ordentlich trocknen damit sie sich auch halten. Ist dies geschehen, könnt ihr gleich welche vernaschen oder für später in einer Metalldose luftdicht aufbewahren.

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Wir lieben Lebkuchen und freuen uns sehr das wir uns dieses Jahr wieder die Zeit genommen haben selbst welche zu backen. Zwar schmecken gekaufte Lebkuchen, wie zum Beispiel im Verkauf hinter Türchen 1, sehr lecker, doch selbstgemacht weiß man einfach was drin ist und es ist einfach etwas anderes.

Lasst es euch schmecken und wir würden uns freuen, wenn ihr auch morgen wieder vorbei schaut.

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Ein tolles Rezept mit all den Zutaten, die ich total mag und in der Weihnachtszeit nicht missen möchte.
Rezept unbedingt nächstes Jahr nachbacken.

Liebe Grüße Sabine

Christiane Herrmann

Noch so eine leckere Nascherei. Das muss ja bei dir gut duften.

Susanne Kraus

Lebkuchen immer wieder sehr lecker

Stefanie Konrad

Die hören sich sehr lecker an, werd ich nächstes Jahr probieren.