Hat jemand meine Schuhe gesehen?

Wer Ordnung hat, der muss meist nicht lange Suchen.
Damit das auch Kinder lernen, gibt es viele verschiedene Varianten.
Eine davon ist das Spiel das ich euch heute vorstellen möchte.
Es bringt Kinder spielerische bei
Ordnung zu halten und alles auf seinen Platz zu bringen.
Und ganz nebenbei fördert und trainiert
es noch viele andere Fähigkeiten.

Selecta

Wo sind meine Schuhe?

“Wo sind meine Schuhe”,
so heißt das neue Spiel aus dem Hause Selecta.

Kennt ihr Selecta?
Nein, dann schreibe ich euch gerne mal im Groben wer Selcta ist.
Selecta ist im Jahre 1968 von Tilmann Förtsch und Günther Menzel gegründet worden
mit dem Ziel hochwertiges und ausgewähltes Spielzeug anzubieten.
Der Name entspringt aus dem lateinischem “das Ausgesuchte”.
Selecta bieten heute eine riesige Bandbreite an hochwertigen Holzspielwaren an.
Spiele, Knetmasse und auch andere tolle Artikel finden sich bei Selecta aber auch wieder.

Nun aber endlich zum Spiel, der eigentlichen Vorstellung heute.
“Wo sind meine Schuhe” ist ein Spiel das sich im Kinderzimmer abspielt.
Hierfür ist der Karton, bzw. das Herz der Schachtel zu einem Kinderzimmer gestaltet.

Im Kinderzimmer gibt es viele Teile.
Damit man auch alles wiederfindet und eine Ordnung da ist,
ist es wichtig immer wieder aufzuräumen.
Doch wo gehört nochmal welches Teil im Kinderzimmer eigentlich hin?Dieses Spiel bietet vier Spielvarianten
für alleine zum Spielen, aber auch in der Gruppe.

Das Spiel ist ab 2 einhalb Jahren geeignet und kann
mit bis zu 4 Kindern gespielt werden.

Das Spiel beinhaltet
-das Kinderzimmer
-12 Bildkarten
-12 Schattenkarten
-die Anleitung

Ich möchte euch jetzt alle vier Spiele nacheinander
vorstellen und erklären worin es dabei geht.

Erstes Entdecken und freies Spielen

Für dieses Spiel werden alle Bildkarten

auf den Tisch gelegt und offen aufgedeckt.
Das Ziel, naja ein Ziel ansich gibt es hier eigentlich nicht,
liegt nun darin mit dem Kind die verschiedenen Motiven zu entdecken.
Hierfür wird das Kind einfach gefragt was es sieht.
Das Kind soll dann die Bilder benennen, eventuell Geräusche nachahmen,
Farben erkennen und all das was eben einfällt bei diesen Bildern.
Die Eltern können gerne Geschichten dazu erzählen
oder Zusammenhänge mit den Kindern entdecken.
Dieses Spiel sollte man so lange spielen bis das Kind mit den
Motiven vertraut ist und relativ sicher damit ist.Zur Steigerung werden dann die Bildkarten
mit den Schattenkarten ausgetauscht.
Statt die Bildkarten, werden nun die Schattenkarten
offen auf dem Tisch verteilt.

Die Bildkarten werden verdeckt, also auf die blaue Seite,
als Stapel neben die aufgedeckten Schattenkarten gelegt.
Jetzt wird eine Karte vom Stapel genommen und aufgedeckt.
Das Kind hat nun die Aufgabe die Bildkarte der passenden Schattenkarte
zuzuordnen. Hier helfen unter anderem die farbigen Streifen auf den Karten:
Die Eltern dürfen bei dem Spiel sehr gerne helfen,
indem Sie die Umrisse den Kindern beschreiben.Sind die Kinder, und auch Eltern 😉 , mit den Bildkarten,
sowie auch Schattenkarten gut vertraut und können diese gut zuordnen,
kann das Spiel in die nächste Runde gehen.
Hierfür werden die Bildkarten verdeckt zu einem Stapel gelegt.
Das Kinderzimmer wird aufgebaut

Nun wird die erste Karte gezogen.
Der Elternteil fragt nun zum Beispiel
“Wo steht das Katzenbuch im Kinderzimmer?
Erkennt ihr den Schatten im Kinderzimmer? Steht es eventuell neben der Lampe?”
Ist der richtige Schatten gefunden:
Darf die Karte in den Schlitz gesteckt werden
und der Gegenstand ist aufgeräumt:

 
Dieses Spiel wird so lange gespielt bis alle Gegenstände
ihren Platz im Kinderzimmer gefunden haben.

 Was gehört wohin?

Ziel des Spieles ist es hier die Bildkarte zur passenden Schattenkarte zu finden
und die Bildkarte im Kinderzimmer zu platzieren.
Für dieses Spiel werden alle Karte und das Kinderzimmer benötigt.

Das Kinderzimmer wird aufgebaut

Die Schattenkarten werden aufgedeckt ausgebreitet,
die Bildkarten verdeckt dazwischen.

Nun wird die erste Bildkarte aufgedeckt
und die passende Schattenkarte muss gefunden werden.

Ist das geschafft, muss der Gegenstand nur noch ins
Zimmer aufgeräumt werden.
Die Schattenkarte bleibt beim Spieler.
Wenn alle Gegenstände aufgeräumt wurden ist das Spiel beendet.
Wer die meisten Schattenkarten hat, und demnach zugeordnet hat,
hat die Runde des Spiels gewonnen.

Gesucht wird….

Ziel des Spieles ist hierbei herauszufinden
welche Bildkarte gesucht ist.
Die Kinder lernen hier Ortsbeschreibungen und Präpositionen zu gebrauchen.

Alle Bildkarten werden im Kinderzimmer aufgeräumt,
die Schattenkarten werden verdeckt zu einem Stapel daneben gesetzt

Variante 1

Der Spielleiter (Erwachsender) nimmt die erste Schattenkarte vom Stapel
und schaut Sie selbst an, die anderen dürfen Sie nicht sehen.
Nun sagt er zu dem/der Kind(er) zum Beispiel
“Der Gegenstand steht im Regal”

Die Kinder dürfen nun Fragen stellen.
Zum Beispiel
“Ist es ein Buch”
Ist die Frage falsch, gibt der Spielleiter einen Hinweis.
Wer den Gegenstand richtig erraten hat bekommt die Schattenkarte.

Variante 2

Als erstes zieht der Spielleiter eine Karte vom Stapel,
sodass nur dieser den Gegenstand darauf sieht.

Bei dieser Variante bekommen die Kinder keine Hinweise.
Die Kinder müssen/sollen reihum fragen z.b.
“Liegt der Gegenstand auf dem Bett”
Wer erraten hat um was es sich handelt bekommt die Schattenkarte.

Wo sind meine Schuhe?

Ziel des Spieles ist hier die zu den eigenen Bildkarten
passenden Schattenkarten zu finden.

Als erstes wird hierfür das Kinderzimmer aufgebaut.
Die Schattenkarten werden verdeckt in die Mitte des Tisches verteilt.
Die Bildkarten werden gerecht auf die Kinder verteilt.
Die Bildkarten sollen vor sich aufgedeckt gelegt werden.

Der jüngste Spieler beginnt.
Eine Schattenkarte wird vom Stapel genommen und aufgedeckt.
Passt die Schattenkarte zu einer der eigenen Bildkarten?!

Falls ja, darf die Bildkarte ins Kinderzimmer gesteckt werden.
Die Schattenkarte wird wieder zugedeckt abgelegt.

Fall nein, legst du die Schattenkarte wieder zugedeckt zu
den anderen zugedeckten Schattenkarten.

Dann ist der nächste Spieler dran.

Wer als erstes alle seine Bildkarten weg hat,
hat das Spiel gewonnen.

Fazit:

Das Spiel ist sehr umfassend.
Die Auswahl von vier Spielen macht das Spiel nicht langweilig.
Einige Spiele sind eher etwas für größere Kinder, andere dagegen
können auch getrost kleinere Kinder spielen.
Gerade das erste Spiel eigne sich gut um die Sprache etwas anzuregen
und neue Wörter zu erlernen.
Die anderen Siele sind eher etwas für Kinder deren
sprachliche Entwicklung schon weiter ist und die mehr sprechend.
Unser Sohn redet zwar eigentlich gut, doch
gerade die letzten Spiele kann er noch nicht spielen,
da hierfür er einfach noch etwas zu wenig redet.
Wir können das Spiel auf jeden Fall empfehlen,
da es Spaß macht, gut für die Vorstellung, Koordination und auch
sprachliche Entwicklung toll ist.
Wir hatten sehr viel Freude damit und hoffen auch bald die anderen
Varianten spielen zu dürfen sobald die Zeit gekommen ist.

Getestet und geprüft und als sehr gut bewertet.

 
*Das Spiel wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

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