Fettarm frittieren

Ohje, da ist mein letzter Bericht ja schon ganz schön lange her, nämlich am Montag habe ich euch meine letzten Berichte geschrieben.
Warum ich jetzt erst wieder einen schreibe hat folgende Bewandtnis.
Diese Woche war die Eingewöhnung von meinem Sohnemann in die Krippe, dann dazu noch Geburtstage und die Woche war schwups schon wieder rum.
Jetzt bin ich aber wieder da mit einem Bericht und diesmal ist es über ein etwas größeres Produkt.

Philips 

Airfryer

XL

 
Endlich ist es soweit.
Schon lange habe ich auf diesen Produkttest gewartet, denn eigentlich sollte das Produkt das ich euch heute vorstelle schon im Frühjahr auf den Markt kommen.
die Markteinführung wurde aber verschoben und es hieß er würde im Oktober kommen.
Das hat sich dann nochmal geändert und Anfang August war es dann endlich soweit.
Ich wusste schon lange das ich ihn testen darf, deshalb war es auch eine kleine Geduldsprobe darauf zu warten wann die Markteinführung endlich klappt.
In der Zwischenzeit habe ich aber ein anderes Produkt zum ermäßigten Preis bekommen über welches ich euch in einem anderen Bericht zu einer anderen Zeit auch noch berichten werde.
Testen darf/durfte ich die oben gezeigte Heißluftfritteuse
 mit vielen anderen Mitgliedern bei Lecker Scouts.
Das Vorgängermodell Philips Airfryer wurde schon vor einiger Zeit auf verschiedenen Plattformen ausführlich getestet und die Tester waren begeistert.
Umsomehr war ich natürlich auf die XL Variante gespannt da ich bei der Normalgröße
 leider nicht mittesten durfte.
Dann fangen wir mal an:
 
 
Technische Details:

 

Farbe: Tiefschwarz
Materialien: Kunststoff 
 
Patentierte Rapid Air-Technologie
Digitale Touchscreen-Oberfläche: 60-Minuten-Timer, Integrierte Betriebsanzeige, Schalter Ein/Aus, Voreingestellte Kochfunktion, Zeit- und Temperaturregler
Bereitsignal
Kabelaufwicklung
Anti-Rutsch-Füße
Automatische AbschaltungKapazität: 3,0 l (1,2 kg)
Kabellänge: 0,8 m
Frequenz: 50/60 Hz

Leistung, weltweit: 2100 W
Spannung, weltweit: 220 – 230 V

 

Produktmaße (B x H x T): 315 x 302 x 423 mm
Gewicht des Gerätes: 7,0 kg

 Die Praxis:

Wir essen sehr gerne Pommes, doch eine Fritteuse hatten wir bisher nicht.
Grüne hierfür waren unter anderem der Geruch vom Fett, die Fettensorgung,
 die Reinigung und der Platz.
Mit dieser Fritteuse sind viele der Gründe keine _Fritteuse anzuschaffen einfach verflogen.
Ok die Größe ist geblieben, denn der Airfryer XL ist vergleichbar mit der Größe von einer Tefal Actifry, doch wir haben entschieden trotzdem die Fritteuse testen zu wollen.
Die Gründe hierfür sind wie folgt:

-mit der Rapid Heißluft Technologie ist es möglich das Gargut von außen knusprig von außen und zart von innen zu frittieren ohne viel Öl/Fett

-es wird kein zusätzliches Fett/Öl benötigt, da der Airfryer das Öl des vorfrittierten Gargut nutzt

-durch das kaum genutzte Fett und die Rapid Air Heißluft-Technologie entstehen so gut wie keine Gerüche mehr die störend wirken können und sich in z.B. Vorhängen festsetzen

-mit dem Airfryer kann frittiert, gebraten, gegrillt und sogar gebacken werden

-der Airfryer hat eine hohe Kapazität von 1,2 kg, sodass die Menge für bis zu 5 Personen darin zubereitet werden kann, also auch für größere Familien geeignet.

-durch den digitalen Bildschirm ist das Einstellen von Temperatur und Zeit ein Kinderspiel und mit einem Wisch ist dieser auch sauber gereinigt

-Speichertaste für die bevorzugte Einstellung

-absolut einfache Reinigung durch den herausnehmbaren Fittierkorb und die antihaftbeschichtete Schublade welche in die Spülmaschine dürfen

Ich, bzw. wir haben die Heißluftfritteuse nun einige Male verwendet.
Der erste Test waren Rösti mit Ziegenkäsetaler.
Die Gradzahl haben wir der Verpackung entnommen.
Nachdem wir das Gargut gefroren hineingegeben haben sah es nach der Garzeit so aus:

 außen knusprig und braun und innen gar und saftig.
Ein Beweis das das Fett von den in diesem Fall vorfrittierten Rösti reicht zeigt die Auffangschale:

 Dieses Fett kommt alleine von den vorfrittierten Röstis und den Talern ohne das wir nochmal etwas zugegeben hätten.

Im Airfryer kann man auch prima überbacken,
z.B. Zucchini mit Mozzarella:

Ergebnis kein Spritzen oder schnelles Verbrennen wie bei einer handelsüblichen Fritteuse.
Der Saft des Mozzarella sammelt sich einfach unten in der Auffangschale wie das Fett bei den Rösti.
Und das Ergebnis knusprig braun. Die Fritteuse kann aber auch noch mehr.
Zwar aus versehen festgestellt, aber als eigentlich nicht schlecht empfunden.
Wir wollten Süßkartoffeln machen und haben diese dafür in Form geschnitten und in den Airfryer roh gegeben:

Wir haben kein zusätzliches Fett verwendet, weshalb die Süßkartoffeln danach so aussahen:

Ja so haben wir uns das nicht ganz vorgestellt.
Hier hat einfach das Fett gefehlt oder wir hätten die Temperatur etwas niedriger schalten sollen, der gute Nebeneffekt.
Wir haben beim Probieren festgestellt das die Schale sehr trocken war, der Kern aber saftig.
Demnach nehmen wir an im Airfryer könnte es auch klappen Trockenobst herzustellen.
Probiert haben wir es noch nicht aber einen Versuch wäre es wert.Klar auch das wir versuchen im Airfryer zu backen.
Leider passt dort keine handelsübliche Form hinein, sondern nur eine Springform mit einem maximalen Durchmesser von 18cm, da ich solch eine aber nicht zur Hand hatte musste eine kleine Backform her:

Etwas verlassen die kleine Backform, aber wenn man nichts anderes zur Hand hat ist das ok.
Eine passende Springform ist mittlerweile auch bei mir eingezogen, da der Kuchen wirklich super geworden ist.
Ganz begeistert bin ich davon das das Backen so gut funktioniert hat, denn mein Backofen backt leider nur mit Ober- und Unterhitze, mit dem Airfryer kann ich zumindest jetzt im Kleinen auch Heißluftbacken, ganz ohne Heißluftbackofen.Das auch Kartoffelbällchen ganz schnell gehen und wie schnell das Aufheizen klappt seht ihr in meinem kleinen noch ausarbeitungsfähigigen Video hier:

Zum Schluss vor dem Fazit ist noch zu sagen das der Airfryer
wie folgt kostet:
-XL schwarz (wie vorgestellt) UVP 299,99€
-XL weiß UVP 249,99€
-Airfryer weiß UVP 219,99€
-Airfryer weiß mit Digitalbildschirm UVP 229,99€

Ihr erhaltet die Airfryer Varianten hier.

Mein Fazit:

Trotz dessen das ich eigentlich nicht so wirklich den Platz dafür haben das Gerät Dauer auf meiner Arbeitsfläche stehen zu haben, aber auch keinen Abstellraum dafür habe, habe ich mich dennoch entschieden das Gerät zu behalten.
Daher das ich als Tester für das Gerät 125€ zahlen musste und nicht den Gesamtpreis und dies ein guter Preis ist im Vergleich zu vergleichbaren Fritteusen auf dem Markt habe ich auch aus diesem Grund entschieden der Airfryer bleibt hier.
Er heizt unheimlich schnell auf, ist sehr schnell gereinigt, ist von der Lautstärke leiser als ein Föhn auf niedrigster Stufe und man benötigt eigentlich kein Öl mehr, bzw. kann sogar im Airfryer backen.
Für mich ein super Gerät bei dem nachgedacht wurde.
Wer auf der Suche nach einer Fritteuse ist sollte sich dieses Gerät in jedem Fall mal näher anschauen.

Getestet und geprüft und als sehr gut bewertet.

Grüße Marie

 
*Wir haben das Gerät zu einem Sonderpreis erworben.

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Für den Anfang ist das Video doch mehr als in Ordnung 🙂

Hört sich sehr interessant an 🙂

Das hört sich sehr gut an. Werde mir das Teil mal ansehen. Danke für den schönen Bericht und das Video. 😉 LG