Ein Besuch im Wildpark Schweinfurt

Was gibt es schöneres als einen Ausflug an einem wundervollen sonnigen Tag. Gestern war Muttertag, warum also nicht einen Ausflug machen? Joschua, Benjamin und ich mussten uns zwar noch etwas in Geduld üben, bis Flo von der Arbeit nach Hause kam, doch dann konnte es auch endlich losgehen.

Wir lieben den Wildpark in Schweinfurt. Zwar fahren wir circa 20-30 Minuten dorthin, doch die Fahrt lohnt sich in jedem Fall. Warum, das möchten wir euch gerne in unserem heutigen Beitrag zeigen und schreiben.

Der Wildpark bietet verschiedene Eingänge, wir nehmen immer den Eingang bei den Parkplätzen. Bereits am Eingang wird man durch ein Schild freundlich begrüßt und die Reise durch den Wildpark kann beginnen.

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Bevor wir euch dazu aber näheres schreiben, erst einmal ein paar Infos zum Wildpark:

  • Wildpark an den Eichen Schweinfurt
  • gibt es seit dem Jahr 1966
  • Albin-Kitzinger-Straße, 97422 Schweinfurt
  • ganzjährig und ganztätig geöffnet
  • kostenloser Eintritt
  • kostenlose Parkplätze
  • 18 ha groß mit 43 Tierarten
  • Parkeigene Waldschänke
  • Minigolf
  • verschiedene Spielplätze

Der Wildpark lebt und steht von Spenden. Unternehmen, als auch Privatpersonen, können ihren Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Parks beitragen. Wie das zum Beispiel geht, das gibt es weiter unten zu lesen.

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Bevor man an den Parkplan, die ersten Tiere, sowie einem Spielplatz landet, erreicht man eine Kiste. Diese wird “Tote Tiere Kiste” genannt. Wir waren bei unserem ersten Besuch erst einmal etwas geschockt davon, blieben aber stehen und lasen das Schild darauf. Hier wird ausdrücklich geschrieben, das es verboten ist die Tiere mit mitgebrachten Futter zu füttern. Lediglich das Futter welches es an den Automaten zu kaufen gibt soll verwendet werden. Das mitgebrachte Essen soll eben in genau diese Kiste geworfen werden, damit es nicht verfüttert wird und die Tiere deswegen sterben müssen. Alles halb so “schlimm” also, der Name hat seinen Grund!

Der Parkplan zeigt übersichtlich auf, in welchem Bereich sich welche Tiere befinden. Steht man vor diesem, könnte man gleich links daneben bereits auf den Spielplatz gehen und bereits einige Tiere entdecken. Wir verwenden immer den Weg rechts daneben, welche uns gerade aus führt.

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Nach einigen Schritten, zeigt Lasse, der nette Elch des Wildparks, einem mit einem Schild den Weg wo es im Wildpark etwas zu futtern gibt.

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Schräg gegenüber von diesem Schild befindet sich diese Anlage. Dieses wird eine Art Bauernhof. Jeder der den Park unterstützen möchte, kann seinen Beitrag dazu leisten und “bildlich gesehen” ein Tier erwerben. So gibt es Schweine, Meerschweinchen und Co. Der Mindestbeitrag für ein Tier sind 25€. Entscheidet man sich zu spenden, wird man, sobald die Anlage öffnet, auf einem Schild mit seinem angegebenen Namen und Tieren die man gespendet hat, erwähnt. Natürlich erhält man auch einen Spendennachweis. Wir haben unseren Beitrag dazu geleistet und freuen uns schon sehr, wenn die Anlage bald eröffnet und wir unseren Namen auf den Schildern sehen.

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Gleich neben dem Neubau befindet sich der Streichelzoo mit Ziegen. Aktuell ist dieser leider geschlossen durch den Bau nebenan.

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Wer schon immer mal eine Burg besteigen wollte, der ist auf “Burg Schweinstein” sicherlich gut aufgehoben. Steigt man auf die Burg, hat man einen Rundumblick auf das Wildschweingehege.

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Am gestrigen Tag lagen die Schweine faul im Schatten. Klar, es war ja auch wirklich warm und faulenzen darf man auch mal als Schwein. 😉

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Zwischen den Gehegen im Mittelgang befinden sich verschiedenen Vogelarten welche fröhlich vor sich hin zwitschern. Dort befinden sich auch einige Bänke um sich eine kleine Erholung für zwischendurch zu gönnen oder einfach nur um zu entspannen und zu lauschen.

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Neben Hängebauchschweinen befinden sich auch flauschige Esel im Wildpark. Diese dürfen immer zur Weihnachtszeit einen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt machen. Wenn nicht gerade Weihnachten ist, erfreuen sie sich an ihrem Essen in ihrem Gehege und schauen liebevoll drein.

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Nach einigen Metern kommt dann auch schon die erste Haltestelle um das Loch im Bauch zu füllen. Es ist die Sportgaststätte. Wer Hunger hat kann jetzt anhalten.

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Für uns geht der Weg weiter zu den Eulen. Bevor es soweit ist, steht einem das “Tor der Wünsche” bevor. Vor dem Tor befindet sich eine Erklärung für dieses und Leerzettel. Der Sinn darin besteht, seine Wünsche aufzuschreiben und beim durch gehen des Tors in den Schlitz zu werfen. Mit etwas Glück erfüllen sich die Wünsche.

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Ob die Störche wohl auch Wünsche haben?

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Die Eulen wissen wenn sicherlich Rat. Im Hintergrund seht ihr einige Bilder mit Namen. Alle Namen die dort stehen, das zieht sich im übrigens durchs ganze Eulengehege durch, haben ihren Teil dafür getan das dieses Gehege entstehen konnte. Um den Bau des Geheges zu unterstützen konnte man den Buchstaben “E” mehrmals oder einmal erwerben. Mit jedem “E” wurde ein weiterer Schritt zur Entstehung des Geheges getan.

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Den Eulen (es gibt noch mehr neben diesen zwei Exemplaren) gefällt scheinbar ihr Gehege. In diesem können sie sich verstecken oder einfach nur die Sonne genießen können.

Neben flauschigen Schafen und lustigen Hühnern, gibt es auch noch schnuffigen Hasen und Meerschweinchen. Wenn man Glück hat, erhascht man auch die ein oder andere Maus dazwischen.

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Wer den Park besucht, der sollte sich in jedem Fall das Luchsgehege etwas näher ansehen. Dieses bietet neben einer Steinhöhle auch noch diverse andere Extras. Habt ihr den Luchs auf dem Bild schon entdeckt?

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Tiere entdecken ist zwar interessant, doch einen Ausgleich dazu darf es auch gerne geben. Eine gute Möglichkeit dafür ist die Boule und Bocciabahn.

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Minigolf ist natürlich auch eine Option, oder…

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…wie wäre es zur Abkühlung mit einem Fußkneippbad?

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Gleich nebenan kommen die Geier. Wahnsinn was die für eine Spannweite haben. So in der freien Natur möchten wir denen nicht unbedingt begegnen.

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Am Elchsee kommt dann schon der erste Spielplatz in unserer Runde.

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Die Klettersteine gleich daneben sind klasse und machen beim Besteigen riesige Freude. Joschua hat sich es nicht nehmen lassen und ist nach oben geklettert.

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Man glaubt gar nicht wie groß der See doch ist. All das gehört den Elchen ganz alleine, plus natürlich noch ein großes Gehege was nicht aus Wasser besteht. 😉

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Das hat natürlich auch seinen Grund. Nicht nur zwei erwachsene Elche brauchen viel Platz, sondern der Nachwuchs der vor kurzem gekommen ist natürlich auch.

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Auf der anderen Seite des Elchgeheges wird aktuell noch gebaut. Dort entsteht ein Indianerfort. Das Gerüst sieht schon einmal richtig klasse aus. Wir sind gespannt wann es fertig ist und wie es dann aussieht. Auch dieses Projekt kann mit Spenden unterstützt werden.

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Nach so einem Spaziergang ist es aber mal an der Zeit für eine “Pause”. Pause ist bei Kindern immer relativ, deswegen gibt es hier auch weit mehr wie nur Bänke um den Popo platt zu sitzen. Hier gibt es zum Beispiel die Möglichkeit auf den passenden Elchspielplatz…

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…das Boot welches mit Wasser gefüllt ist…

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…den Spielplatz für die älteren Kinder…

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…den Baumhaus Spielplatz…

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…oder die Waldschänke mit Toiletten aufzusuchen. Hier in diesem Bereich ist genau der Punkt wo sich die Hauptsache des Wildparks abspielt, wenn man sich nicht gerade die Tiere ansieht. Minigolf, verschiedene Spielplätze, die Möglichkeit sich im Boot zu erfrischen, Toiletten und ein Kiosk mit Eis, Pommes und mehr (je nach Jahreszeit). Was braucht man mehr?

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Nach einer kleinen Pause haben wir uns dann schon wieder auf den Heimweg gemacht. Die Uhr sagte an das es Zeit zum Abendessen ist und für die Kinder nicht mehr lange bis diese im Bett sein sollen. Klar, das wir auf dem Weg noch die Hochlandrinder ansehen müssen…

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…und vor allem auf dem neuen Hexenspielplatz eine Runde zu drehen.

Dann war es aber auch wirklich Schluss. Wir haben den Eingang-/Ausgang wieder erreicht und den Heimweg angetreten. Mal schauen wann wir das nächste Mal wieder hierher kommen und wie der Park sich bis dahin verändert hat.

Kennt ihr den Wildpark in Schweinfurt und habt ihn vielleicht schon selbst einmal besucht? Wir freuen uns über eure Kommentare.

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Ein schöner Ausflug. Ich denke, wir müssen auch bald mal wieder in unseren Wildpark hier in der Nähe. Viele Grüße