Das erste große Erlebnis: Die Taufe

Hier war es die letze Woche etwas stiller und das hatte natürlich einen Grund. am Sonntag war ein ganz besonderer Tag. Nicht nur für uns, besonders war dieser Tag vor allem für Benjamin. Warum? Benjamin wurde am Sonntag in der Kirche getauft und hat nun auch Gottes Segen empfangen.

Ob streng gläubig oder auch nur ein wenig, die Taufe gehört unserer Meinung einfach dazu wenn man zumindest ein bisschen Glauben und Christlichkeit in sich trägt, beziehungsweise daran glaubt.

Schon vor der Geburt von Benjamin haben wir uns darüber Gedanken gemacht wann genau die Taufe sein soll, wo wir feiern werden, wer die Taufpaten sein sollen und was wir backen wollen und woher die Taufkerze kommt.

Viele Gedanken die vor einer Taufe getroffen werden müssen. Damit wir genügend Zeit haben uns über diverse Dinge Gedanken machen zu können, waren wir bereits im November bei unserem Pfarrer und haben einen festen Termin ausgemacht. Je eher erledigt, desto besser und es kann sich auf den Rest konzentriert werden.

Wir haben uns lange darum Gedanken gemacht wo wir die Taufkerze herbekommen. Unser erster Weg führte in einen Kerzenladen in der Altstadt indem wir schon damals für unseren Joschua die Taufkerze geholt hatten. Leider sagte uns keine Kerze so richtig zu. Nicht nur von der Gestaltung, auch der Preis war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten, sodass wir uns von neuem Gedanken machen mussten.

Nach langem hin und her in welche Geschäfte wir noch gehen können, ob wir die Kerze doch selber machen oder im Internet bestellen, sind wir am Ende darauf gekommen im Internet zu bestellen. In einem übersichtlichen und schön gestalteten Onlineshop haben wir dann die Kerze gefunden welche uns zusagte. Vom Preis und von der Gestaltung. Nach einem kurzem Telefonat mit der Inhaberin sind wir zu einem Ergebnis gekommen und schon nach nicht einmal einer Woche war die Kerze dann auch schon bei uns.

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Wir sind wirklich zufrieden mit unserer Auswahl, wobei wir es schöner gefunden hätten, wenn die Gestaltung eher nach unten gesetzt gewesen wäre. So hätten wir länger etwas von der Kerze gehabt, denn schon bald, wenn die Kerze etwas brennen wird, wird die Gestaltung langsam schmelzen.

Nachdem die Kerze, das Datum, die Paten und auch die Gäste beschlossen waren, ging es an die Gestaltung der Einladungskarten. Hierfür fanden wir damals schon den DM Fotoservice sehr passend, weshalb wir uns wieder für diesen entschieden haben.

Die Karten waren schnell gestaltet durch den Schnappschuss meiner Schwester. Ein Klick und auch die Einladungskarten konnten als abgehackt markiert werden.

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Als nächstes ging es an die Verpflegungsfrage. Wo feiern wir und was wird es zu essen geben. Nur Kaffee und Kuchen oder doch auch etwas warmes beziehungsweise herzhaftes. Die Kirche war für 11 Uhr angesetzt. Bis wir fertig sind und alle loskommen wäre es also 12. Bei Joschua haben wir damals den Raum in der Kirche gemietet, dort gedeckt, Kaffee gekocht, herzhaftes und süßes gemacht. Diesmal wollten wir uns weniger Arbeit machen um einfach weniger Stress zu haben.

Wir entschlossen nach kurzer Rücksprache in der Gaststätte das wir unsere Stammgaststätte nehmen werden um zu feiern. Nachdem die Einzelheiten geklärt waren mir Kaffee und warmen Essen, konnte es losgehen sich darum Gedanken zu machen wie die Tischdeko aussehen soll. Wir haben und hierzu im Internet viele Inspirationen geholt. Wir wollten den Tisch in einem dezenten blau und hatten schon einen schmalen Tischläufer. Einige Tage vor der Taufe stand dann auch endlich die letztendliche Entscheidung wie der Tisch aussehen soll. Alles war geplant und aufgezeichnet und es klappte am Ende dann sogar so.

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Im Detail hatten wir blaue Glassteine, weiße Muscheln, gelbe Tulpen, einen dunkelblauen blickdichten Tischläufer und darunter einen hellblauen transparenten Tischläufer. Abgerundet war alles mit Tischkärtchen und Servietten in Taufoptik mit Kelch, Taube und Fischen und Efeu.

Das Thema Gastgeschenke war ebenfalls ein Thema. Bei Joschua hatten wir für jeden Gast liebevoll gestaltete Schächtelchen, gefüllt mit blauen gezuckerten Taufmandeln. Bei Benjamin wollten wir etwas anderes. Wir wollten dieses Mal die Tischkärtchen mit dem Gastgeschenk verbinden und einigten uns darauf dies in Form eines Fisches zu machen. Wir haben einige Ladungen Plätzchen in Fischform gebacken, wovon zwei Bleche verbrannt sind :/, und wollten diese nun mit dem Namen beschriften. Soweit so gut, leider hat das nicht so geklappt, weshalb wir kurzerhand noch kleine Kärtchen gebastelt haben und diese mit dem NAmen versehen haben. Beides haben wir dann mit einem hübschen BAnd zusammen gebunden und jedem an den Platz gelegt.

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Ärgerlicherweise hatten die Plätzchen noch zu viel fett welches das ein oder andere Kärtchen aufgesogen haben. Blöd, es war auch keine Zeit mehr neue zu basteln, schön ist es trotzdem geworden.

Das letzte und mit entschiedenste Thema war in dem ganzen aber wohl die Torte. Bei Joschua gab es damals einen Kuchen in Buchform mit Schokoladenglasur überzogen und darauf eine Oblate mit seinem Gesicht. Diesmal wollte, zumindest ich, etwas aufwändigeres. Sehen doch Fondanttorten immer so toll aus, so wollte ich mich auch einmal daran wagen. damit wir das alles nicht komplett versemmeln und am Ende ohne Torte dastehen, entschieden wir die Torte erst einmal Probeweise auszuprobieren. Hierfür haben wir uns die ganzen Zutaten besorgt und im Miniformat die Torte gebacken. Der Geschmack überzeugte und auch das mit dem Fondant ging einigermaßen.

Wir fühlten uns nun also bereit um die echte Tauftorte zu machen welche wir dann in Geduldsarbeit am Samstag, dem Tag vor der Taufe, vollendet haben. Es klappte besser als gedacht, wobei es hier oder da sicherlich noch Verbesserungsbedarf gibt. Natürlich haben wir das meiste so kaschiert das man es nicht sieht 😉 Also wir finden, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

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Die Buchstaben aus Fondant habe ich in Geduldsarbeit per Hand geschnitten. Für den Namen ist mir dann die Geduld ausgegangen, weshalb der Name nur noch mit Schokoschrift hingeschrieben wurde. 😉

Seitlich soll es das Geländer darstellen, wie man es vom Hafen kennt und die Fische symbolisieren den Christenfisch. Nach dieser Torte werden wir es sicherlich noch einmal wagen mit Ganache und auch Fondant zu arbeiten.

alles in allem war es wirklich ein schöner Tag, mit netten Gesprächen und Wiedersehen der ein oder anderen Personen die wir nicht so oft sehen können. Nun haben wir schon wieder Donnerstag und das ganze Fest ist fast eine Woche vergangen. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.

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Eine Taufe hatte ich nicht, bei uns hieß es Namensgebung 😉 aber wie und was da war, habe ich nie gefragt 😉

Die Einladungskarte sieht so süß aus und der Kuchen super lecker, Ihr habt Euch viel Mühe gegeben – Klasse! Glückwunsch dem kleinen Mann 😉

VG Katrin

Ich wurde auchgetauft, aber so eine niedliche Torte hatte ich nicht 🙂 Lg Romy

Eine Taufe ist immer ein großes Erlebnis und Fest. Sieht sehr hübsch aus, vor allem die Torte 🙂
Viele Grüße

Ach wie schön, die Torte sieht ja super aus! War sicher eine tolle Feier 🙂 Liebe Grüße

Huhu Marie,

herzlichen Glückwunsch zur Taufe. 🙂

Wir sind sicherlich nicht streng gläubig, aber gewisse Werte darf man den Kindern ruhig mit auf den Weg geben, finde ich.

Die Taufkerzen haben meine Jungs auch bei der Kommunion begleitet, ich fand das ganz wundervoll.

Herzliche Grüße – Tati