
Die Tage hatte ich mal so richtig Lust auf etwas Süßes, besser gesagt auf eine Nachspeise. Über diverse Videos auf Social-Media habe ich nun schön öfter gesehen das mit Seidentofu leckere Dessert zubereitet werden können. Kurzum habe ich mir Seidentofu gekauft und mich ans Werk gemacht. Herausgekommen ist dabei ein blitzschnelles Haselnuss-Schoko-Dessert.
Meine Fotos sind frisch nach der Zubereitung entstanden, die Konsistenz nach dem Durchkühlen ist deshalb noch einmal ganz anders als jetzt auf den Fotos. Durchgekühlt wirkt das Dessert wie eine Art Mousse und ist natürlich noch leckerer als direkt frisch zubereitet. Egal wie ihr es aber nascht, es schmeckt superlecker und ist wirklich kinderleicht zubereitet. Etwas abgewandelt ist es zudem auch vegan.

Zutaten für das Haselnuss-Schoko-Dessert:
- 200 g Seidentofu
- 3 Esslöffel Haselnüsse gemahlen
- 1 Esslöffel Rapsöl
- 100 g weiße Schokolade
- 50 g Zartbitter Schokolade
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
Alternativ zu den Haselnüssen plus Rapsöl könnt ihr auch Haselnussmus nehmen. Dabei wird das Haselnuss-Schoko-Dessert sämiger in der Konsistenz. Da ich keines mehr zu Hause hatte, habe ich auf die Haselnüsse mit dem Öl zurückgegriffen. Damit ist die Konsistenz nicht ganz so samtig, trotzdem ist auch damit das Dessert super lecker.
Für die Zubereitung schmelzt ihr die Schokolade im Wasserbad. Im Anschluss daran mixt ihr den Seidentofu, die Nüsse, das Öl, das Salz (zur Unterstreichung der Süße) und die Schokolade in einem Standmixer oder alternativ mit einem Stabmixer zusammen bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Achtet darauf immer mal wieder mit einem Teigschaber die Ränder freizukratzen, damit am Ende wirklich alle Zutaten gut miteinander vermengt sind und eine gleichmäßige Masse entstehen kann.
Gebt das Haselnuss-Schoko-Dessert in Schüssel und kühlt es im Kühlschrank durch oder genießt es direkt. Durch die Kühlung im Kühlschrank wird das Dessert etwas fester, da die Schokolade anzieht und das Dessert bekommt eine Mousse-Konsistenz.
Zum Abschluss habe ich noch ein paar Schokoraspel darüber gegeben. Das ist aber ganz optional.

Ich bin eigentlich nicht so eine Naschkatze, außer es geht um Desserts nach dem Abendessen. Das Haselnuss-Schoko-Dessert ist wirklich total schnell gemacht und deshalb optimal, wenn es schnell gehen muss, man aber ein kleines Dessert haben möchte. Von der Menge her reicht es für circa vier Portionen die ausreichend als Nachspeise sind. Verwendet man statt normaler Schokolade eine vegane Schokolade, ist das Haselnuss-Schoko-Dessert sogar vegan! Sicherlich werde ich noch ein paar andere Geschmacksoptionen mit dem Seidentofu ausprobieren.
Habt ihr schon einmal etwas mit Seidentofu zubereitet?


