
Bald ist es wieder so weit und es ist wieder Barbaratag. Kennt ihr den Barbaratag oder hört ihr heute zum ersten Mal davon. Wir feiern ihn eigentlich schon so lange ich denken kann, beziehungsweise machen den Brauch dazu. Nicht jedes Jahr klappt die Umsetzung des Brauchs zu Weihnachten, doch oft und dann erfreut er uns ganz wundervoll.
Der Barbaratag, ein Tag, der sich erst einmal eigentlich nach nichts Besonderem anhört. Den Brauch dazu machen wir jedoch schon seit Jahren. Und jedes Jahr, wenn er klappt, erfreut er uns zu Weihnachten ganz besonders.
Barbaratag – Die Legende
Am Barbaratag feiern wir die heilige Barbara welche wahrscheinlich am Ende des 3. Jahrhunderts im heutigen Izmit in der Türkei lebte.
Der Legende nach wurde Barbara von ihrem wohlhabenden Vater in einem Turm eingesperrt, um sie vor der Außenwelt zu schützen. Dort wurde sie heimlich christlich getauft und ließ drei Fenster in den Turm einbauen, um die Heilige Dreifaltigkeit zu ehren.
Barbaratag – Der Brauch
Die heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute (weil sie auf ihrer Flucht von einem Felsen geschützt wurde), Feuerwehrleute, Artilleristen und vieler anderer Berufe, die mit Gefahr zu tun haben.
Am 4. Dezember, zu ihrem Gedenktag, schneidet man Zweige von Obstbäumen und stellt sie ins Wasser. Diese sollen dann am Weihnachtsfest aufblühen und stellen ein Symbol für Hoffnung und ein neues Leben dar. Nach einem regionalen Volksglauben bedeutet das Aufblühen der Barbarazweige außerdem Glück im kommenden Jahr.
Barbaratag – Meine Ansicht
Ich finde es egal, ob sich nun an Weihnachten oder erst an Silvester ein paar Blüten an den Zweigen zeigen.
Natürlich soll mit dem Brauch die heilige Barbara geehrt werden, doch auch ohne Ehrung dieser finde ich den Brauch einfach ganz wundervoll. Schon seit es mich gibt, werden bei uns zu Hause am 4. Dezember Zweige von Obstbäumen geschnitten und in die Vase gestellt. In einer doch relativ tristen und dunklen Jahreszeit ist es doch etwas Wundervolles etwas Frühling in sein Haus zu lassen. Natürlich bringen diese Blüten auch Hoffnung, denn wer sich bei solch einer Kälte heraustraut und zu blühen beginnt, kann doch nur Hoffnung bringen, oder?


